Familienplanung mit Hund – gemeinsam durch die turbulente Zeit

Christina Huber

yellow labrador retriever lying on floor

Familienplanung mit Hund – Ein Baby kündigt sich an und mit ihm eine große Umstellung für die kleine Familie. Als ein hochsensibles Wesen spürt Ihr Labrador, dass Veränderungen anstehen und sich die gesamte Familienkonstellation bald ändern wird. Wie lässt sich diese Zeit möglichst angenehm und sinnvoll gestalten? Wie führen Sie das Neugeborene und Ihren Vierbeiner zusammen? Wir haben ein paar Ideen für Sie.

Während der Schwangerschaft – Vorbereitungen treffen, neue Strukturen entstehen lassen

Noch scheint alles wie früher zu sein, doch jeder Tag bringt Veränderungen mit sich. Morgenübelkeit und sonstige Wehwehchen machen es Ihnen zu schaffen, auch gedanklich sind Sie immer häufiger bei Ihrem Baby. Das Kinderzimmer ist einzurichten und zahlreiche Anschaffungen sind zu tätigen, die Ernährung muss oft umgestellt werden und auch ein schöner Name für den Nachwuchs wäre noch zu finden. Mit hilfreichen Tipps lässt sich der Alltag während der Schwangerschaft leichter bewältigen, doch unweigerlich kommt der Hund dabei etwas zu kurz.

Ihr Labrador nimmt die Veränderungen mit allen Sinnen wahr und ahnt, was im Gange ist. Labradore sind für ihr freundliches, geselliges Naturell bekannt und grundsätzlich gerne bereit, ein neues Familienmitglied in ihr Herz zu schließen. Doch zunächst muss Ihr Vierbeiner einiges lernen.

Eine der wichtigsten Regeln soll sein: Das Babyzimmer ist eine Tabuzone. Zumindest in den ersten Lebensjahren des Babys und Kleinkindes sorgt diese Regel für Sicherheit und auch für Hygiene. Mit einem Treppenschutzgitter verwehren Sie dem Hund Zutritt ins Kinderzimmer, ohne dass sich das Tier vollkommen ausgesperrt fühlt.

Widmen Sie sich außerdem noch vor der Geburt intensiv der Hundeerziehung, denn Labradore neigen dazu, ihre Familienmitglieder überschwänglich mit Anspringen und Ablecken zu begrüßen. Für diese Begrüßungsart ist ein Baby oder Kleinkind viel zu fragil, gewöhnen Sie dem Vierbeiner nach Möglichkeit ein solches Verhalten ab.

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Bringen Sie dem Hund bei, ohne jedes Anzeichen der Aggression sich Dinge wegnehmen zu lassen. Ob Spielzeug, Napf oder auch Knochen – Ihr Labrador muss sich um des lieben Friedens willen auch trennen lernen.

Denken Sie auch an das Leinenführigkeitstraining, damit die Ausflüge mit Kinderwagen und Hund reibungslos verlaufen!

Das Baby ist da – so gelingt die Familienzusammenführung

Endlich ist der große Tag gekommen und das neue Familienmitglied zieht ein. Versuchen Sie, das erste Zusammentreffen in einer möglichst ruhigen Atmosphäre ablaufen zu lassen. Kein Hochspringen, kein Gebell, dafür aber ein freundlich vorsichtiges Schnüffeln an dem Neugeborenen. Sparen Sie nicht an Lob für den Vierbeiner und verteilen Sie ausgiebig Streicheleinheiten. Ihr Labrador Retriever oder vielleicht Ihr wuscheliger Labradoodle soll sich Ihrer Liebe und Zuneigung absolut sicher sein, zugleich aber die neuen Spielregeln von Anfang an akzeptieren.

Aber auch das Kleine hat einiges zu lernen, vor allem, die Privatsphäre seines vierbeinigen Kumpels zu respektieren. Auf seiner Decke oder in seinem Bettchen soll der Hund sich vor dem aufdringlichen, krabbelnden Rudelmitglied sicher fühlen. Außerdem mag kein Hund feste Umarmungen: Während wir Menschen eine Umarmung als Zeichen der Zuneigung empfinden, fühlen sich Hunde dabei eingeengt und reagieren auf Umarmungen zurückhaltend bis ablehnend.

Tipp: Denken Sie daran, Baby mit Hund nie allein zu lassen!

Zuwendung zeigen und die Umgewöhnung harmonisch gestalten

Eine neue Familienkonstellation bedeutet, dass der Hund nicht mehr an erster Stelle vorkommt und zurückstecken muss. Mit Liebe und Fürsorge machen Sie diese unvermeidbare Umstellung Ihrem Vierbeiner einfacher. Hinzu gehört unter anderem ein neuer, kuschelig-gemütlicher Platz für den Labrador. Richten Sie seinen Platz an einer vor Zugluft geschützten Stelle ein, zugleich aber so, dass der Hund von dort aus das Familiengeschehen im Blick hat.

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Auch durch die Pflege wie regelmäßiges Bürsten und Baden sowie Zahn- und Pfotenpflege zeigen Sie Ihre Zuneigung und stärken die Verbindung zu Ihrem etwas verunsicherten Hund. Setzen Sie dabei auf hochwertige Hundeprodukte, wie die von heybruno.

Wichtig zu wissen: Entwurmen Sie Ihren Labrador regelmäßig und halten Sie unbedingt alle Impftermine ein!

Christina Huber